To „pop up“ – das heißt so viel wie „plötzlich auftauchen“ und beschreibt das Konzept der Pop-up-Stores, Läden die plötzlich aus dem Nichts entstehen und nur für eine bestimmte Zeit existieren. Solche Pop-up-Stores stellen ein beliebtes Marketinginstrument dar. Ob in Berlin, London oder New York – die temporären Läden sind in allen Städten der Welt verbreitet und zeigen Produkte aller Art, von Kleidung bis zu Hightech-Artikeln, in einer besonderen Shopping-Atmosphäre.

Pop-up-Läden bieten Firmen und Unternehmen viele Vorteilen: Weil Pop-up-Stores fernab der teuren Einkaufsstraßen öffnen und bei der Einrichtung improvisiert wird, kosten sie vergleichsweise wenig Geld. Die Eröffnung wird weitgehend über Mundpropaganda verbreitet, sodass keine teure Werbung nötig ist. Stattdessen wird Aufmerksamkeit erregt und mit einer sparsamen, aber gezielten Kommunikation werden Insider angesprochen, die zur potenziellen Kundschaft gehören. Da Pop-up-Stores Produkte auf besondere Art inszenieren und dem Kunden ein Gefühl von Exklusivität vermitteln (- was schwer zu kriegen ist, ist besonders begehrenswert-) wird zudem mehr konsumiert.

In Deutschland öffnete der erste Pop-up-Store im Jahr 2004, als das Modelabel „Comme des Garçons“ einen Guerilla Store im Hinterhof eines ehemaligen Buchladens in Berlin seine Kleidung vorführte. Nach einem Jahre schloss der Laden in Berlin und stattdessen öffneten weltweit über 30 neue Pop-up-Stores – die Marketing-Maßnahme scheint sich für das Label gelohnt zu haben. Genau wie für viele weitere Marken, die auf das Konzept „Pop-up-Store“ setzen.

Auch wir von feinbrand führten 2015 das Projekt #digitalrepublic durch, ein Pop-up-Store, wo zahlreichen Besuchern innovative Technologien interaktiv präsentiert und so die Vorteile des Digital Lifestyles vor Augen geführt wurden. Vom 12. bis zum 28. März 2015 konnten Digital Natives hier Drohnen fliegen lassen, sich 3D-Drucker vorführen lassen und die neusten Videospiele testen. Abends sorgten besondere Events wie das Smart Music Concert für tolle Stimmung im Laden.

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