Wie schon im ersten Teil letzte Woche beschrieben, gibt es einen Menge gute Gründe, ein gut geführten Blog zu betreiben. Er kann…

  • den Traffic auf der Website erhöhen
  • die Marke kommunizieren
  • Links von anderen Websites einsammeln
  • die identifizierbare Leserschaft erhöhen
  • die Bindung zur Leserschaft erhöhen

Im zweiten Teil geht es um frei verwendbare Grafiken, die Wiederbelebung der Email und das Teilen und nochmal das Teilen und nochmal das Teilen.

Mut zur eigenen hässlichen Grafik

Es muss nicht immer der Grafiker bemüht werden, um eine perfekte Grafik zu veröffentlichen. Perfekte Grafiken gibt es millionenfach im Web. Und keine perfekte Grafik schafft es aufgrund ihrer Perfektion einen viralen Effekt zu erzeugen. Wichtig ist, dass die Grafik auffällt. Auffällig ist guter Inhalt und die vielleicht nicht so perfekte Umsetzung und damit verbundene Einzigartigkeit.

Email, Email, Email

Email ist wieder in aller Munde. Google hat RSS um die digitale Ecke gebracht und Blogger-Netzwerke sind so 2000er. Wer seine Leserschaft binden will, muss ihnen so einfach wie möglich den eigenen Newsletter anbieten. Hierzu einfach ein Newsletter Formular in den Text oder spätestens unter den Text integrieren. Emails sind der schnellste und überzeugendste Weg ganz nah an seine Leserschaft heranzukommen.

Erlaubnis zur Wiederverwendung

Besonders in Deutschland bekommen Besucher von Websites immer mehr Angst, den dort gezeigten Inhalt weiter zu verbreiten und so dem Publizisten mehr Öffentlichkeit zu beschaffen. Dies ist kein Manifest gegen das Urheberrecht, aber ein Ode an die Magie des Internets. Teile was du magst und die schönen und interessanten Dinge des Webs werden gewinnen. Blogger und Unternehmen können diese Ode unterstützen, indem Besuchern der Website signalisiert wird, dass es in Ordnung ist, Bilder und Texte auf deren Websites weiter zu verwenden. Einfach eine kurze Notiz rund um den Blog-Artikel platzieren (“Artikel weiterverwenden oder übersetzen? Wie es geht, steht hier!”) und einen erklärenden Verweis auf die Creative Commons.

Teilen, teilen und noch mal teilen

Einmal teilen, ist keinmal teilen. Wer seine Artikel veröffentlicht, setzt meistens alle relevante Social-Kanäle in Gang. Egal ob Facebook, Twitter, Google+ oder Tumblr, mit dem ersten Teilen erreicht man nicht das gesamte Publikum. Das Zauberwort hier ist „Weiterteilen“. Entsprechend einer Social-Plattform sollte einen Tag später, dann noch einmal eine Woche später und noch mal einen Monat später geteilt werden. Dies hat zur Folge, dass bis zu 200 % mehr User den Blog-Artikel lesen!

Und so neigt sich unser Guide zu einer richtig guten Blog-Party auch schon dem Ende zu. Im Hinterkopf behalten, beherzigen und den Erfolg einheimsen. Wie läuft es denn so mit dem eigenen Blog?

[Bild: mkhmarketing]

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