Der gute Ton des Webs verbietet es eigentlich, beim Launch einer neuen Website auf einen Blog zu verzichten und so haben auch wir uns dafür entschieden. Aufgesetzt hat man einen Blog schnell aber hält er wirklich, was er verspricht? Wir sagen JA und haben dafür jede Menge gute Gründe, denn mit einem lesenswerten und aktuellen Blog kann man:

  • den Traffic auf der Website erhöhen
  • die Marke kommunizieren
  • Links von anderen Websites einsammeln
  • die identifizierbare Leserschaft erhöhen
  • die Bindung zur Leserschaft erhöhen

Wir haben die wichtigsten Eigenschaften eines richtig guten Blogs gesammelt und in diesen Zweiteiler gepackt (zweiter Teil in einer Woche an gleicher Stelle).

Die richtige Themen-Kategorie

Blogs sind nichts Neues mehr. Wer an der Bloggerfront mitmischen möchte, hat es meist mit einer großen und qualitativ hochwertigen Konkurrenz zu tun. Gerade die Idee für einen Mode-Blog gehabt? Dann geht die Mitbewerberzahl wohl in die Zehntausende. Als Unternehmen kann man sich die Themen mit weniger Konkurrenz aufgrund der eigenen Produkte oder Dienstleistungen meist nicht aussuchen. Ein praktikabler Trick ist, eine Nische oder ein sehr spezielles Unterthema des Geschäftsfeldes auszuwählen und dieses regelmäßig zu bedienen.

Persönliche Teilnahme

Content ist kein Publikationsmüll. Content sollte nicht einfach ins Web geworfen werden unter der Annahme, dass die User schon darauf reagieren werden. Wer auf Interaktion aus ist,  muss selber mitspielen und seine eigenen Themen auch auf anderen Seiten kommentieren, flaggen, liken, sharen usw. Egal, ob in Kommentaren oder Foren. Und dabei reicht ein „Toller Artikel!“ im Zweifel nicht aus. Die Antwort muss einen Mehrwert zum Artikel liefern oder eine andere Sichtweise darstellen. Daraus entsteht dann vielleicht eine echte Konversation und im besten Fall eine WERTvolle Bloggerbeziehung.

Themenführer

Wertvolle Beziehungen spielen auch eine große Rolle wenn man an Themenführer herantritt. Blogger-Themenführer sind Menschen, die mit ihrem Blog eine solch qualitative Bekanntheit erreicht haben, dass sie häufig zitiert oder gar zu Veranstaltungen eingeladen werden. Ihre Blogs haben eine hohe Wertigkeit und einen hohen Traffic, weshalb eine Nennung oder Verlinkung des eigenen Blogs auf ihrer Seite hoch im Kurs steht. Als Blog-Neuling oder Unternehmen hat man bei diesen Themenführern jedoch meist wenig Chancen. Sie erhalten pro Tag hundert Mails und Kommentare und haben ihre Integrität meist durch Unabhängigkeit verdient, die sie nicht mehr aufgeben. Bevor dieser Erfolg eintritt, gibt es aber die frühe oder mittlere Themenführer-Phase. Blogger, die ihr Netzwerk noch aufbauen und über jegliche Nennungen sehr froh sind. Dies ist die Blogger-Gruppe, die man als neuer Blogger kontaktieren sollte.

Blog Domain

Niemals, wir wiederholen, NIEMALS einen Blog als eigene oder Unter-Domain aufsetzen. Jegliche Suchmaschinenoptimierung würde sofort im Keim erstickt. Auf keinen Fall:

blog.unternehmen.de
unternehmen-blog.de

Nur diese Variante darf das Licht des Webs erblicken:

unternehmen.de/blog

Und nochmals, es gibt KEINEN Grund eine eigene Domain für einen Blog einzurichten.

Soviel für diese Woche. Seid nächste Woche dabei, wenn wir den zweiten Teil der Blog-Party veröffentlichen.

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